| Geschicklichkeit/
60 Maschinisten kämpfen um schnelle Zeiten
Rot war im Mai die beherrschende Farbe auf dem Gelände
des ehemaligen Holzwerkes in Fichtenberg beim Geschicklichkeitsfahren
der Feuerwehren aus dem Landkreis Hall
Rund 60 Maschinisten, so werden die ausgebildeten Fahrer
der Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr bezeichnet, kämpften
von frühmorgens bis zum Abend um schnelle Zei-ten und
möglichst wenig Punkte. Denn das Reglement sah für
Fahrfehler Minuspunkte vor und ließ für die acht
Hindernisstationen im Parcours eine Höchstzeit von sechs
Mi-nuten zu.
Doch bevor die Fahrer ihre Geschicklichkeit im Umgang mit
den PS- starken Fahrzeu-gen unter Beweis stellen durften,
mussten sie einen schriftlichen Zulassungstest beste-hen.
Erst danach ging es ab durch enge Gasse aus Holzlatten, im
Slalomkurs um Pylo-nen, rückwärts auf einem schmalen
Kurs bis möglichst knapp vor ein Absperrgitter, das eine
Wand symbolisierte.
Alles realitätsnahe Situationen, die auch im Ernstfall
von entscheidender Bedeutung in der effizienten Schadensbekämpfung
sein können, und bestimmt keine leichten Aufga-ben, wenn
man die schwerfällig erscheinenden Einsatzfahrzeuge vor
Augen hat. Doch die routinierten Maschinisten bestanden die
Tests mit Bravour, auch wenn die eigenen Mannschaftskameraden
und die in freundschaftlicher Konkurrenz angetreten Lenker
der Fahrzeuge anderer Wehren das Können kritisch beobachteten.
Auch den Juroren entging dabei nicht der kleinste Fahrfehler.
Umso erstaunlicher, wie gelassen manche Turnierteilnehmer
am Lenkrad kurbelten oder mit Fingerspitzengefühl die
tonnenschweren Fahrzeuge durch die Schikanen bugsierten. Auch
die beiden Kreisbrandmeister Jürgen Mors (Schwäbisch
Hall) und Werner Vogel (Crailsheim) wa-ren von den Leistungen
der Einsatzfahrer angetan.
Dass soviel Leistung auch Hunger macht war nicht zu leugnen.
Die Kameraden der gastgebenden Feuerwehr aus Fichtenberg hatten
vorgesorgt, damit alle Teilnehmer gestärkt den Tag überstehen
konnten.
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